Schwalm-Eder-Kreis 22.10.2008 MB-MEDIA

Auf dem Weg zum neuen Superstar?

Von Andreas Bernhard


Beiseförth. Hat Mark Prang aus dem beschaulichen Beiseförth das Zeug zum Superstar? Er selbst glaubt fest an seine Chance. Und die erste Hürde hat er auch schon genommen: Beim Pre-Casting von Deutschland sucht den Superstar (DSDS) in Essen wurde er unter Tausenden hoffnungsvollen Bewerbern für die nächste Runde ausgewählt.

Am kommenden Sonntag ist es soweit, der 24-Jährige wird vor laufenden Kameras Dieter Bohlen und seinen Jurykollegen gegenüber stehen.

Vollblut-Musiker

Dass der Großinquisitor von RTL den Kandidaten schon mal bescheinigt, ihre Stimme reiche allenfalls „zum Eier-Abschrecken“, stört den 24-Jährigen bislang nicht. „Ich denke, dass ist alles nur Show“, sagt er. Gleichzeitig gesteht er aber ein, schon etwas nervös zu sein. „Ich habe schon ein flaues Gefühl“, erzählt er, „genau wie vor meinem ersten Auftritt als Musiker“.

Was Mark Prang sicherlich zugute kommt ist seine Erfahrung. Obwohl erst 24 Jahre alt, steht er bereits seit zehn Jahren mit Band auf der Bühne. Wie es dazu kam, ist eine Geschichte, die einfach erzählt werden muss: „Als Kind schon war ich ein großer Fan von BAP“, berichtet er. So sehr, dass seine Mutter ihm zum Geburtstag eine Karte für ein Konzert der Kölschrocker in der Kasseler Eissporthalle schenkte.

Freund von Wolfgang Niedecken

Doch nicht nur das: Entschlossen ging sie hinter die Bühne und sprach deren Frontmann Wolfgang Niedecken an. Als der vom Geburtstag hörte, lies er den kleinen Mark zu sich auf die Bühne kommen und schenkte ihm vor 6.500 begeisterten Fans eine Backstage-Karte für seine Tour. Von da an stand für den Beiseförther fest: „Ich will auch Rockmusiker werden.“ Die Freundschaft zu Wolfgang Niedecken hält bis heute an. Die Beiden treffen sich regelmäßig.    

Trotz hunderter Konzerte, privat ist der junge Vollblut-Musiker bescheiden geblieben. Zu den Konzerten fährt er mit seinem 15 Jahre alten VW-Polo. „Nur wenn ich auf der Bühne stehe“, so sagt er, „bin ich ein anderer Mensch“. Zu DSDS brachte ihn Wolfgang Wiegand, der Bassist seiner Band. „Hier, füll das mal aus“, sagte der vor einigen Monaten zu ihm. „Ich wusste gar nicht, dass es dabei um die Bewerbungsunterlagen zu einer Fernsehshow ging“, so Prang. Das wurde ihm erst klar, als er die Einladung zum Casting vor sich hatte.

Nicht verbiegen lassen

„Meine Bandkollegen unterstützen mich total“, erzählt er. Alle wollen mit zu Dieter Bohlen und drücken mir die Daumen. Zwei Lieder hat er für die Jury vorbereitet: „Proud Mary“ von Creadance Clearwater Revival und „I Whonder Who“ von Rory Gallagher. Keine seichten Popsongs. Mark Prang bleibt Rock und Blues treu. Denn eines hat er sich fest vorgenommen: „Ich werde garantiert nicht abheben und lasse mich auch nicht verbiegen.“

Die neue Staffel von DSDS strahlt RTL erst im kommenden Jahr aus. Bereits ab Freitag finden Sie aber eine Kurz-Doku über Mark Prang mit viel Musik auf unserer Internet-Seite www.mb-media.de.

 

Presseberichte

HNA-Pressebericht zu unserm Konzert zusammen mit Ray Binder am 12.01.2007 in Heinebach

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HNA - Rotenburg/Alheim 15.01.07

 

                Extra Tip 11.03.2007                                           

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Geile Zeit trotz Regen

14 Bands machen die Kneipentour zum Top-Event

Bad Hersfeld. Wenn es bei der Kneipentour anfangs doch nur weniger geregnet hätte. Aber auch so kann man mit den Worten der Gießener Band "Juli" über die dritte Auflage des Bad Hersfelder Straßenfegers nur sagen: "Es war eine geile Zeit, uns war kein Weg zu weit Vorzugsweise im Zentrum der Kreisstadt tobte der Bär und da wiederum im gerammelt vollen "News-Café", in dem die "Soulbusters" mit Willie William ihr Bestes gaben. Kaum einer der begeisterten Fans wollte sich damit zufrieden geben, dass um halb eins nach "Purple Rain" Schluss sein sollte. Lead-Sänger Sebastian Werner sang sich die Kehle aus dem Leib und verzückte gar manche junge Dame. "Das Programm ist unheimlich abwechslungsreich", kommentierte eine von ihnen. Auch dem Folk-Trio "Seldom Sober Company" im "Sportler-Eck", Mark Prang & Band" im "Pustekuchen", "Willie Manillie" im "Sport Café" sowie den Machern Harth & Saager sei gedankt.Und dem tollen Publikum. "Geile Zeit". Treffender lässt es sich nicht sagen. (apl)

QUELLE: KREISANZEIGER 09.04.2008

 

Extra Tip 25.02.2009

Rock ließ Würzhaus beben

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Mark-Prang-Band sorgte vor 60 Zuhörern in Dörnhagen für Partystimmung

Fuldabrück. Sie haben den Blues im Blut und den Rock ′n′ Roll im Herzen: Der Beiseförther Musiker Mark Prang und seine Band ließen es am Samstagabend bis in die Nacht im Würzhaus in Dörnhagen ordentlich rocken.

Welthits wie "Sweet home Alabama" kamen Publikum gut an. Rund 60 Rock-Enthusiasten verschiedener Altersgruppen erlebten die engagiert aufspielende Band hautnah. Mark Prang spielte mitten unter den Zuschauern, denn Bühne und Saal hatte das Würzhaus nicht geöffnet. So hatten es die Zuhörer wenigstens gemütlich. Der Dörnhagener Siegfried Hoffmann will auch künftig Bands zu Live-Auftritten nach Dörnhagen holen und hofft dabei auf das Interesse von Kasseler Fans. Am 30. April soll es im Würzhaus eine Walpurgisnacht-Disco geben. (pdi)

HNA - SÖHRE/KAUFUNGEN  02.03.09

 

 Mark Prang Band

26.2.– Rock & Pop im Cornpickers Hühnerstall

Reporterbericht: Kontaktlink zu Redaktion buergerstimmen.de [ Homepage ] (Dr. Dieter Porth)

02.03.2010 Am Freitag begeisterte die Mark Prang Band die Zuschauer im gutgefüllten Cornpickers Hühnerstall. Neben der gut gecovertern Hit aus Rock und Bluesrock begeisterten Sie das Publikum mit verschiedenen Showeinlagen und banden das Publikum in die Vorstellung professionell mit ein. Insgesamt ein schönes und kurzweiliges Konzert mit einer fröhlicher, ausgelassener Stimmung. Kurzbericht zum Auftritt von Mark Prang Band Am Freitag den 26.Feb. spielte im Cornpickers Hühnerstall die Mark Prang Band. Zum Konzert kamen zirka 40 Besucher und feierten mit der Band ein schönes Konzert. Das Musizieren begann gegen 21:00 und unterbrochen von einer halbstündigen Pause, war es gegen 23:45 noch nicht zu Ende♠ 1. Die Stimmung war sehr fröhlich und zum Ende wurde zur Musik der Band auch getanzt. Beim Publikum kamen insbesondere die Rockhits aus den Sechziger Jahren gut an, während die zeitlich späteren Deutsche Rockhits nicht ganz so auf die ausgelassene Resonanz des Publikums stießen. Musikalisch war die Band hervorragend. Auch ihre verschiedenen Einlagen und Einbindungen des Publikums (Mitsingen) zeigten, dass die Band schon einige Erfahrung mit dem Publikum gesammelt hat. Einige Male wurde die Moderation auch in ein lautes musikalisches Musikbett hineingesprochen, was der Verständlichkeit nur bedingt zuträglich war. Da aber die Moderation keinen tragenden Anteil an dem Konzert hatte, darf die Kritik eher als nebensächlich gelten. Insgesamt hat mir das Konzert Spaß gemacht und eine schöne fröhliche Stimmung verbreitet. Die Band war in jedem Fall ihr Eintrittsgeld wert. Die gute Stimmung kann man bei den Fotoimpressionen auch daran erkennen, dass einige aus dem Publikum zum Ende des Konzerts hin trotz Tisch und Stuhl stehend applaudierten.

Mark Prang Band: Kurzvorstellung
Die Band besteht aus Mark Prang, der den Gesang und das Gitarrenspiel prägt. Den Refraingesang bestimmen Heiko Führer, der auch die Bassgitarre spielt, sowie Helmut Krieglstein, der sich an der Gitarre auslebt. Das Schlagzeug unterlegt rhythmisch Larry Rosscoe die Lieder und Coversongs. Die Band steht für handgemachte, ehrliche Musik, wobei das Programm der Band den Rock und Blues der Stones, von Clapton, aber auch Westernhagen oder BAP auf die Bühne bringen. Die Altersspanne in der Band reicht laut Aussage bei Myspace im Jahre 2010 von 24 bis 57. Mark Prang Band: Publikumsbeschreibung Das Publikum im Cornpickers war sehr unterschiedlich. Das Alter reichte von knackigen 20 bis zum gesetzten 60. Die meisten zirka vierzig Gäste mögen aber irgendwo zwischen 30 und 50 Jahre alt gewesen sein. Die Sozialstruktur der Gäste war dabei eher unterschiedlich. An einigen Tischen saßen Paare alleine oder zu zweit. An zwei Tischen sah man auch Frauenpärchen, die augenscheinlich ihren Frauenabend feierten, während an einem größeren Tisch eine größere Runde ihren Herrenabend ♠ 2feierte.
Internetzeitung

Bürgerstimmen  02.03.2010.


Vor fünf Jahren gründete er die erste eigene Band, geprobt wurde im Keller. Musikalisch war dabei für ihn klar, dass Rock seine Richtung ist. „Die anderen Bandmitglieder sind Jahrzehnte älter als ich. Gleichaltrige wollten immer Heavy Metal spielen“, erklärt der 25-Jährige die Zusammensetzung seiner vierköpfigen Band. Mit viel Leidenschaft Den Keller haben sie längst hinter sich gelassen. Mittlerweile begeistert die Rock-’n’-Roll-Band ihre Fans nahezu an jedem Wochenende mit Auftritten in Hessen, Niedersachsen und im Ruhrgebiet. Bereits zum fünften Mal gibt die Mark-Prang-Band demnächst im Würzhaus in Fuldabrück-Dörnhagen ein Gastspiel. Wirt Bernd Gasmann lobt vor allem die Leidenschaft, die Mark Prang in seine Musik legt: „Er spielt mit ganzem Herzen und holt das Publikum von den Sitzen.“ Anlässlich ihres fünfjährigen Bühnenjubiläums bieten die Musiker am Samstag, 5. Februar 2011, ab 21 Uhr ihren Gästen einen abwechslungsreichen Abend mit Coversongs bekannter Rockgrößen, eigenen Liedern und musikalischen Überraschungsgästen. Eintrittskarten für diesen Abend gibt’s zum Sonderpreis von 5 Euro im Vorverkauf, an der Abendkasse kosten sie 7 Euro. Würzhaus-Chef Gasmann will auch im kommenden Jahr bei unterschiedlichen Veranstaltungen für jeden etwas Passendes präsentieren. Am 29. Januar spielen „Pipes and Drums“ in original Kilts mit ihren Dudelsäcken traditionelle schottische Musik, dazu gibt es ein landestypisches Buffet. Am 30. April gehört die Bühne der Country- und Westernmusik. (pbü) Karten für alle Veranstaltungen – geeignet auch als Weihnachtsgeschenk – gibt es im Würzhaus in Dörnhagen, Melsunger Straße 28, Tel. 0 56 65/40 62 44.

HNA SÖHRE /KAUFUNGEN 20.12.2010

 

Flaniermeile für Musikfans beim Kneipenfest

Treysa. Ein gut aufgelegtes Publikum und diverse Musikrichtungen - die zweite Auflage des Kneipenfests lockte am Samstagabend Schwälmer und Gäste aus den Nachbarkreisen zum Kneipenbummel nach Treysa. Gegen 21 Uhr füllten sich die Lokale mit Musikfans, die sich bei kühlen Getränken und angeregten Unterhaltungen einen abwechslungsreichen Abend genossen. Chris and Me - Simply Songs gaben im Markteck ihr Kneipenfest-Debüt mit handgemachter Musik der 60er und 70er Jahre. Lieder von Simon and Garfunkel, Kansas und Peter, Paul & Mary betonten den gemütlichen Rahmen und sorgten für eine entspannte Atmosphäre bei Essen und Trinken. Bekannte Gesichter gastierten nur wenige Schritte entfernt über den Marktplatz. Von der oberen Etage aus unterhielt das Duo Hubert B. & Olli H. die Gäste in der Alten Wache mit bekannten Melodien aus der Pop- und Rockgeschichte. Die Kneipenfestbummler verweilten gern und sangen sogar mit. Härtere Töne schlugen den Kneipenwanderern aus der Steingasse entgegen. Rockmusikfans wählten die Gaststätte Specht. Die Mark Prang Band sorgte dort für ein Gute-Laune-Fest. Unterdessen präsentierten im Café 1685 präsentierten The Glimmer Kings eine Mischung aus eigenen Kompositionen und Coversongs von Elvis, Eric Clapton und Robbie Williams, ein harmonischer Abend mit Piano und Gesang. „Come in and fly out!“, so lautete das Motto im Pegasus. Dort gab es keine Livemusik, DJ Christian sorgte für den Sound. Mit einem Trinkspruch begrüßten Die Kastrierten Kannibalen ihr Publikum im Lokschuppen, bevor sie sowohl eigene Kompositionen als auch Coversongs von Johnny Cash, Nirvana und Iggy Pop zum Besten gaben. Dass sie in diversen Stilrichtungen zu Hause sind, bewiesen The Jungletones. In der schummerigen Atmosphäre der Bunker Beat Lounge brachte die Combo mit ganz eigenen Coverversionen die Gäste zum Tanzen. Nicht weit entfernt im Brunnentreff erklang die Musik von Wolfs Garden feat. Dietz Meets Falco und das Publikum rockte zu „Amadeus“. Das Konzept der Veranstaltung kam an. Noch um Mitternacht wechselten ganze Gruppen die Lokalitäten. Auf dem Marktplatz herrschte lebhaftes Treiben.

HNA Schwalmstadt 15.03.11


MARK PRANG BAND LIVE IM WÜRZHAUS

Fuldabrück(09.07.11) Gib mir alle Liebe – Gimme all Your Lovin - mit diesem siebziger Jahre Klassiker von „ZZ Top“ begann die Mark Prang Band ihr exklusives Clubkonzert in der Söhre-Region, im Fuldabrücker Ortsteil Dörnhagen. Das „Würzhaus“, die alte Dorfkneipe in Dörnhagen, mausert sich allmählich zu einem Geheimtipp für Rockmusik. Das liegt vor allem an Gastwirt Bernd Gasmann, ein Rocker der ersten Stunde.
Mark Prang bewies seine Vielseitigkeit: von CCR über David Bowie bis Rory Gallagher war alles im Programm. Auf den ZZ-Top-Einstieg folgten der Bowie-Klassiker Heroes und „UnchainMy Heart“, der uralte Bobby Sharp-Titel, der in den letzten Jahren durch Joe Cocker bekanngeworden ist.
“Es ist ja Summertime”, sagt Mark Prang und spielt Travelling Band von der siebziger Jahre Kultband Creedence Clearwater Revival (CCR).

Ein kleiner Höhepunkt im Konzert: Die eigenen Titel

Wir ziehen los in die „Rock'n'Roll Nacht", das könnte bald eine Liedzeile sein, die in Discos und auf Partys mitgesungen wird. Titel wie „Warum“ und „Was ist los im Radio?“ stehen sozusagen auf der Warteposition für eine nordhessische Rock'n'Roll-Karriere. Seine eigenen Stücke, zumeist gradliniger
Blues, angenehm zu hören und - mit Verlaub - mehr Prang als alle Cover-Titel, so gut sie auch sind, reißen das Publikum mit, auch wenn die Titel noch nicht aus dem Radio bekannt sind.
Der „Chef“ war an diesem Abend sichtbar gut drauf, der Rest der Band ebenso. Die Club-Atmosphäre sorgte für eine ganz andere Stimmung und Prang verkündete: „Wir brennen gerne für Euch“. Allerdings war diese Äußerung etwas zweideutig, denn der Gitarrist hatte sich vor dem Konzert eine Brandblase an einer Kerze zugezogen. Das hinderte ihn nicht daran, ein fantastisches Konzert mit privater Atmosphäre zu spielen. Nicht fehlen durften dabei Sweet Home Alabama (Lynyrd Skynyrd) und andere Klassiker der Rockgeschichte.

(rs) NH24 19.07.11

Sich selber treu bleiben…
Sonntag, den 03. Juli 2011 um 12:02 Uhr
Interview mit Nordhessens Rock-Hoffnung Mark Prang

Malsfeld.
Er steht für guten Gitarren-Rock, einen eigenen Stil und schafft es zu polarisieren. Gute Voraussetzungen für eine Musikerkarriere. Die Rede ist von Mark Prang, geboren am 26. Februar 1985 in Kassel, seitdem und bis heute in Malsfeld-Beiseförth zuhause und seit 2006 gelernter Einzelhandelskaufmann. Wenn er nicht an einer Melsungen Tankstelle Benzin verkauft, ist er auf allen nordhessischen, thüringischen, nordrhein-westfälischen oder sonstigen Bühnen zuhause. nh24-Redakteur Rainer Sander hat mit einem der hoffnungsvollsten Nachwuchstalenten Nordhessens gesprochen:

nh24: In Nordhessen zeichnet sich eine regionale Karriere ab. Seit wann machst Du Musik?

Mark Prang: Mit 13 habe ich die erste Akustikgitarre bekommen, so ein kleines „Schnörkelbrett“. Und ich wollte dann alles über das Instrument wissen, habe eineinhalb Jahre lang alles ausprobiert, mich richtig intensiv mit der Gitarre beschäftigt – im Grunde nichts anderes gemacht.

Keinen Lehrer gebraucht

nh24: Alles selbst beigebracht?

Mark Prang:
Einen Lehrer habe ich jedenfalls nicht gebraucht. Wer mich bei Auftritten genau beobachtet, erkennt, dass ich Griffe benutze, die kein Mensch sonst spielt. Klar weiß ich die Tonarten, aber ich spiele vor allem nach Gehör. Wenn ich ein Solo höre, kann ich es nachspielen.

nh24: Aber immer im eigenen Stil?

Mark Prang: Ja, mein eigenes Feeling kommt natürlich immer dazu, nur kopieren ist nicht mein Ding.

nh24: was hat dich besonders geprägt?

Mark Prang:
Ein einziger Musiker, bei dem ich mir immer gesagt habe, „das musst du unbedingt probieren.“ Und das schon im Alter von neun Jahren: Wolfgang Niedecken von BAP.

nh24: Wie kommt man mit neun Jahren auf BAP?

Mark Prang: Ich höre BAP schon seit „Verdammt lang her“. Ich hab‘ den Weg der Band verfolgt, gesehen, dass sie sich weiter entwickelt und als Niedecken mit BAP in Kassel gespielt hat, hat meine Mutter zu meinem neunten Geburtstag irgendwie Backstage-Karten besorgt, gesagt „Du wolltest den Niedecken kennen lernen“ und so standen wir uns plötzlich gegenüber.

nh24: Und sofort miteinander geplaudert?

Geburtstagsständchen von Wolfgang Niedecken

Mark Prang: Ich wusste nicht, was ich sagen soll. Aber Wolfgang ist keine Spur abgehoben, sondern auf dem Teppich geblieben. Die Band hat mir ein Geburtstagsständchen gespielt und ich habe das ganze Konzert lang nur gestaunt, was die auf der Bühne bringen.

nh24: Aber der Kontakt ist tatsächlich weitergegangen?

Mark Prang: Ja klar, auch meine Freundin hat ihn inzwischen kennen gelernt und wir erkennen uns auch mit zunehmendem Alter noch!

nh24:
Wo Mark Prang mit 26 ja auch schon so alt ist…

Mark Prang (lacht): Naja, die Haare werden bereits weniger…

nh24: Klar! Aber diese erste Begegnung hat nach gewirkt?

Mark Prang:
Ich habe seitdem immer mehr gespürt, dass ich Gitarre spielen will und vor allem in einer Band. Und so kam es dann auch: In der Radko-Stöckl-Schule stand ich zum ersten Mal 2003 mit Schulkameraden auf der Bühne.

nh24: Und was gab es da zu hören?

Mark Prang:
Wir haben natürlich die aktuellen Sachen gecovert. Ich hab ja damals schon lieber die traditionellen Rocktitel gehört, aber damit konnten die anderen wenig anfangen. Wer kannte 2003 mit 18 schon Rory Gallagher, Bruce Springsteen oder Dire Straits?

nh24: Das ist genau der Punkt! „Green Day“ im zweiten Frühling oder Red Hot Chili Peppers - o.k., aber wie kommt man mit 18 um Himmels willen auf diese „alte“ Musik?

Mark Prang: Die „Chili Peppers“ finde ich ja auch gut, zumindest ältere Songs wie Californication. Aber dazu kann ich eine Geschichte erzählen: Eine Freundin von mir hat im September 2003 ihren Vater - einen banderfahrenen Gitarristen – gefragt, ob er mit mir Musik machen würde. Er hat gemeint, „der spielt bestimmt nur neumodisches Zeug, das ich nicht kenne!“ Das war Helmut Kriegelstein und der ist heute noch mein Gitarrist!

nh24: Du hast eine Menge Musiker, eher in meinem Alter, in deiner Band…

Mark Prang: Wie der Helmut, kam auch Larry Rosscoe von Avalon und seit 2005 spielen wir – bis auf den Bassisten – in der gleichen Besetzung.

nh24: Ich vermute, Du bist der Jüngste in der Band?

Mark Prang: Ja!

nh24:
Und wie kommt man mit den alten Hasen so klar, hören die auch, die Band heißt schließlich Mark Prang Band?

Eigene Sachen werden kommen

Mark Prang: Im Zweifel hab ich sicher das letzte Wort, aber wir haben viel Spaß zusammen! Die anderen sind ja alle im Kopf jung geblieben, wollen Musik machen und sich nicht verbiegen. Wir lieben die gleiche Musik und arbeiten übrigens auch an eigenen Sachen! Ich texte und komponiere selbst, stelle der Band das vor, jeder sagt offen was er davon hält, und wir arbeiten gemeinsam weiter.

nh24: Da werde ich hellhörig! Was wird aus den eigenen Stücken?

Mark Prang: Ja, wir müssen endlich etwas draus machen. Das heißt ins Studio gehen, aufnehmen, damit es vorwärts geht. Aber im Moment sind wir ständig unterwegs und es fehlt an der Zeit.

nh24:
Und das Ziel?

Mark Prang: Natürlich wollen wir Erfolg haben, auch wenn das Ziel noch nicht so klar sichtbar ist. Im Moment ist noch der Weg das Ziel.

nh24: Als Mark Prang mit 13 Gitarre gelernt hat, hat er bestimmt Träume gehabt oder?

Am Dorfplatz im Heimatort Beiseförth: Hier hat Mark eins seiner   ersten Konzerte gespielt (Foto: nh24/Rainer Sander)Mark Prang: Da hab ich mir vorgestellt eine eigene Band zu haben und sogar mit dem Kugelschreiber Plakate gemalt. Irgendwann musste das ja mal losgehen! Du hast neulich richtig geschrieben, dass wir unseren eigenen Stil gefunden haben und nicht alles 1:1 nachspielen. Das war der erste Schritt. Inzwischen sind wir Live so sicher und spontan, dass wir auch total improvisieren können. Da kommst du manchmal wie in einen Rausch.

nh24: Ihr kommt sehr kompakt und sicher rüber. Das setzt jahrelanges

Zusammenspiel und Harmonie voraus?

Mark Prang: Genau! Und das Ziel - ganz weit in der Ferne - wird irgendwann näher rücken!

nh24: Du wirkst sehr zielstrebig!

Mark Prang
(lacht!): Ich kann aber auch sehr stur sein!

nh24:
Aber Karriereziele gibt es?

Mark Prang
(schmunzelt): Das muss sogar sein! Wir haben zwar neulich eine Live-CD aufgenommen, aber wir brauchen eine Studio-CD und die wird auch kommen, wenn nicht in diesem Jahr, dann 2012!

nh24: Du hörst gern Rory Gallagher, aber der ist gerade durch Live-LPs berühmt geworden!

Mark Prang: Ja, die Irish Tour 1974 und Stagestruck 1980 waren Meilensteine!

nh24: Gallagher und DSDS – jeder nordhessische Journalist kommt immer wieder darauf zurück – sind aber krasse Gegensätze oder?

Bei DSDS wird nichts dem Zufall überlassen
Mark Prang: Ich finde es nett, dass man sich nach drei Jahren immer noch daran erinnert, dass ich mal Dieter Bohlen kennen gelernt habe. Vor drei Jahren kam unser damaliger Bassist mit einem Zettel. Mir war gar nicht klar, um was es ging aber nach dem Vor-Casting stand ich im Oktober 2008 in Essen. Dieter Bohlen ist übrigens genauso, wie man ihn sieht und wie ich ihn mir vorgestellt habe.

nh24: Aber es ging relativ weit?

Mark Prang: Bis in die Top 20 und dann hat Bohlen festgestellt, dass er in DSDS gar keinen Rocker braucht, sondern eher jemanden, der populäre Musik macht. Das war für mich aber o.k.!

nh24: Ich und unsere Leser kennen das nur vom Fernsehen, wie erlebt man das als Insider?

Mark Prang: Es hat Spaß gemacht! Aber wenn du mittendrin bist und genau hinschaust, dann siehst du, wie über Funk Absprachen laufen, vorher geklärt wird, wer durchkommt und wer nicht. In dieser Show wird nichts dem Zufall überlassen. Alles wird dem kommerziellen Erfolg untergeordnet. Da waren tolle Sänger dabei, aber wenn sie nicht ins Schema passen, werden sie tatsächlich abserviert.

nh24: Also kein Verlust! Aber Du hast schon erwähnt, Deine Musik ist nicht die DSDS Musik. Was bleibt davon übrig?

Mark Prang
(lächelt!): Es war eine schöne Vorerfahrung für meine Karriere. Aber es ist richtig, Thomas Godoj ist der einzige, der gestärkt daraus hervorgegangen ist. Er hat das geschafft, was ich noch vorhabe!

nh24: Ab wann belastet das, denn Menschen, die Deine Musik hören, schauen DSDS nicht?

Mark Prang: Da bin ich am Überlegen! Mich stört es nicht, es war ein Schritt auf meinem Weg und ich sage ja niemandem, dass er darüber schreiben soll!

nh24: Stimmt, es sind vor allem Journalisten, die damit eine Geschichte lesbar machen wollen! Zurück zu Mark Prang. Was könnte spektakuläres passieren?

Mark Prang: Na ja, es kommt ja immer öfter vor, dass mir Melodien durch den Kopf gehen und meistens nachts muss ich das dann zu Papier bringen. „Warum“ und „Was ist los im Radio?“ sind auf diese Weise entstanden und haben durchaus kommerzielle Qualität. Wir werden daraus ganz sicher etwas machen und die eigenen Songs nach vorne bringen! Das gehört aber in ein großes Studio!

nh24: Also deutsche Songs?

Mark Prang: Ja klar, ich denke in Deutsch, also schreibe ich auch in Deutsch und meistens habe ich nachts die besten Ideen.

Würzhaus und Rock am Stück sind die nächsten Gigs

Ein Ort zum Relaxen: Der Badesee in Beiseförth – auch zur   Strandparty hat die Mark Prang Band hier schon gespielt (Foto: nh24/Rainer Sander)nh24: Das nächste große Event ist Rock am Stück am 6. August?

Mark Prang: Ja, aber wir haben am 9. Juli ein Club-Konzert (nh24 verlost zwei Tickets - mehr dazu hier) - das habe ich besonders gerne - in Dörnhagen im Würzhaus. Da passen nur 60 Leute rein. Dort hatten wir bereits unser 5-jähriges Bandjubiläum mit Mike Gerhold und das war wunderschön. Bei Rock am Stück
- mehr dazu im nh24-Veranstaltungskalender - kommen wir dann mit ganz großer Besetzung, eine Überraschung!

nh24: Da kommen 1500 Zuschauer, etwas Besonderes?

Mark Prang: Ja, auf jeden Fall, aber in Baunatal beim Stadtfest waren es 3000 und in Erfurt oder der Heimat meiner Eltern, in Nordrhein-Westfalen, haben wir schon vor 10.000 Leuten gespielt.

nh24: Und was macht Mark Prang, wenn er nicht gerade auf irgendeiner Bühne steht?

Mark Prang:
Ich bin gelernter Einzelhandelskaufmann und arbeite in einer Melsunger Tankstelle. Für Hobbys ist relativ wenig Zeit, aber ich jogge viel um fit zu bleiben.

nh24: Vielen Dank für das Gespräch! (rs)

 



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